Meine Meinung zu Outings

Hallo Du

Ich melde mich nach längerer Zeit wieder zurück. Dieses Mal spreche ich über das Thema: Outing! Braucht es Outings überhaupt? Was sind die Vorteile und Nachteile davon? Diesen Fragen fühle ich auf den Zahn und bringe Dir meine persönliche Meinung dazu näher. Auf das Thema bin ich durch einen Forenbeitrag einer Community für Queers gestossen, bei welchem sich ein 15jähriger gerne vor seiner Schulklasse als schwul outen würde. Er bittet gleichzeitig um Meinungen und um Tipps, wie er das Ganze am besten gestaltet. Ich selbst würde ihm auf alle Fälle davon abraten aus mehreren Gründen, aber ich habe beschlossen mich in die Diskussion nicht einzumischen, da viele andere schwule User ihm genau das gesagt haben, was ich ihm auch sagen wollte. Bevor ich mich aber der Frage widme, ob es Outings braucht möchte ich auf die Vor- und Nachteile eingehen:
Vorteile:
Ein Vorteil des Outings ist sicher, dass aufgestauter Druck und aufgestaute Unsicherheit dadurch abgelegt werden kann. Insbesondere, wenn das Outing positiv verläuft. Das steigert die eigene Lebensqualität und das Selbstwertgefühl bestimmt stark und man kann sich „endlich“ voll und ganz ausleben. Ausserdem wissen dann die Leute die man mag über einen Bescheid.

Nachteile:
Gerade bei „öffentlichen“ Outings, wie dieser 15jährige das gerne tun will besteht die Gefahr, dass man Leute gegen sich aufhetzt, von denen man es vorher vielleicht nicht erwartet hat. Leute, die eigentlich überhaupt keinen Stellenwert deinem Leben haben. Folgen, die ein negatives Outing haben kann sind: Diskriminierung, Mobbing (psychisch sowie physisch), Hetze, Unruhe in einem sonst ruhigen Umfeld etc. Selbst Rufschädigung könnte passieren.

Es gibt bestimmt noch mehr Vorteile und Nachteile, die man aufzählen könnte, aber dies sind denke ich mal die Offensichtlichsten.

 

Meine Meinung:
Outings sind gut, aber die Ausführung davon will gut durchdacht sein. Es ist für mich absolut verständlich, dass sich Leute outen wollen um sich freier zu fühlen und dass die Leute um einen herum einen besser verstehen können. Dagegen sprich absolut gar nichts. Ich sehe aber keinen Grund öffentliche Outings zu Veranstalten zum Beispiel in der Schule oder am Arbeitsplatz. Ich meine: Wen interessiert es bitte, was für eine Sexualität du auslebst? Was hat ein Klassenkamerad oder ein Arbeitskollege davon, wenn du ihm sagst, dass du schwul, lesbisch, bi, transgender oder was auch immer bist? Genau gar nichts! Wenn du wissen willst ob du gleichgesinnte findest, dann wende dich an die Personen bei denen du was vermutest oder es vielleicht auch sicher weisst. Man macht sich im Prinzip bei einem öffentlichen Outing zur Special Snowflake. Du bist, egal welche Sexualität du hast, ein ganz normaler Mensch… aber mit diesem Schachzug des Outings stellst du dich sozusagen als etwas Besonderes dar, was du schlichtweg nicht bist. Du hältst dich für einen ganz normalen Menschen und willst auch so behandelt werden. Aber mit einem Outing provozierst du, dass Menschen, die wenig bis überhaupt nichts mit dir zu tun haben auf dich aufmerksam werden und gibst ihnen die Möglichkeit in dein Leben einzugreifen und dich alles andere als normal zu behandeln. Vielleicht weil sie mit ihrem Denken noch nicht im hier und jetzt angekommen sind, vielleicht weil sie so einen Grund haben die bereits vorhandene Antipathie laut kund zu tun oder vielleicht auch weil du dich so zur Zielscheibe für ihre eigenen Probleme machst. Man sollte sich bei den Menschen outen, die aktiv am eigenen Leben dabei sind: Familie und Freunde. Diese Menschen sind wichtig und nicht Leute, mit denen du evtl. nur ein, zwei Jahre deines Lebens verbringst und mit denen du danach sowieso nie wieder etwas zu tun haben wirst. Die Leute, die dich lieben werden auch verstehen, warum du das tust und unterstützen dich in deiner persönlichen Entfaltung. Menschen, die nichts mit dir zu tun haben werden dich, sofern sie es nicht verstehen dadurch negativ beeinflussen. Wenn du als Individuum mit allfälligen negativen Folgen umgehen kannst, dann oute dich öffentlich. Aber gerade wenn du das nicht kannst, dann riskiere es nicht, dass dein Leben negativ ausgelegt werden kann.
Mein Fazit:
Manchen Leuten tut ein Outing gut und sie brauchen es, um sich frei entfalten zu können. Andere Leute wiederum brauchen es nicht und leben einfach weil es normal ist, zu sein wie man nunmal ist. Wenn man sich outet, dann sollte man gut darüber Nachdenken bei wem und wie man es tut.  Man sollte sich aber auch vor Augen führen, was für Wünsche und Ziele man mit einem Outing erreichen will. Dann spricht absolut nichts dagegen!

Jetzt interessiert mich DEINE Meinung! Findest Du, dass es Outings zwingend braucht oder gehörst Du eher zu den Leuten die das Ganze für unnötig halten? Vielleicht siehst Du das Ganze ja ein wenig wie ich, mittelmässig eben. Schreibe es mir sehr gerne als Kommentar hier auf meinem Blog oder auf meiner gleichnamigen Facebookseite. Ich würde mich sehr freuen.

Dann verabschiede ich mich an der Stelle mal und wünsche dich einen schönen Tag. Wenn du willst, dann lesen wir uns im nächsten Blogpost wieder, bis dann!

Deine Gwen

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Mukbang 먹방

Hallo

Willkommen zu einem neuen Blogpost von mir. Heute möchte ich einmal ein ganz anderes Thema ansprechen. Wie Du im Titel lesen kannst geht es heute um das Thema Mukbang. Du fragst dich jetzt bestimmt, was das ist, nicht wahr? Mukbang kommt aus dem koreanischen und setzt sich aus den Worten mokda (essen) und bangsong (senden) zusammen. Dabei essen die Leute meist übergrosse Portionen einer bestimmten Speise, zeichnen das ganze auf und stellen es online. Viele amerikanische und auch deutsche Youtuber beispielsweise nutzen die Zeit in der man isst auch, um diverse Themen anzusprechen die sie beschäftigen. Die Portionen müssen natürlich nicht übergross sein.

Vielleicht denkst Du Dir jetzt: „Boah, was für ein unnötiger Scheiss. Wozu macht man das?“ Das habe ich mich ehrlich gesagt auch gefragt, als ich das erste Mal so ein Mukbangvideo gesehen habe. Ich muss aber ganz ehrlich sagen, dass mich diese Art von Video ziemlich entspannt. Andere Leute lassen zum Beispiel Musikstreams laufen oder schauen ASMR-Videos (Das sind Videos die durch beruhigende Stimmlagen oder Klicken ein kribbelndes und entspannendes Gefühl im Hinterkopf auslösen sollen) um sich zu entspannen. Ich selbst habe mittlerweile angefangen, dass ich auch esse, wenn ich ein Mukbangvideo schaue. Meistens zum Frühstück weil ich dann alleine bin. Mir gefällt einfach das Gefühl mit jemandem „zusammen“ zu essen und der Person dabei zuzuhören, was sie zu sagen hat.

Ich habe auch das Gefühl, dass jene Person die das Video erstellt in dem Moment einfach sie selbst ist und sich ebenfalls entspannt. Auch finde ich, dass die Leute einfach Spass am essen haben währenddessen. Das fällt mir besonders positiv auf, weil ich das Gefühl habe, dass viele Leute gar keinen Spass am essen haben… unter anderem auch, weil man sich in der heutigen Zeit viel verbietet… Insbesondere wenn man eine Diät macht oder „healthy“ rüberkommen will.

Jedenfalls… Ich hatte einfach das Bedürfnis dir das mitzuteilen und habe deshalb diesen Post hier geschrieben. Wenn ich Youtubevideos machen würde, dann würde ich auch Mukbangvideos machen unter anderem. Vielleicht würden dann auch andere Leute mit mir essen, wer weiss… und in der Zeit könnte ich erzählen, was mir durch den Kopf geht… Was ziemlich viel ist.

Das wars eigentlich auch schon für heute. Ich packe unten noch ein paar Links zu Mukbangvideos hin, falls Du einmal schauen möchtest und Dich dafür interessierst. Ich wünsche dir noch einen schönen Tag und wenn Du willst, dann lesen wir uns im nächsten Beitrag wieder. Machs gut!

 

Deine Gwen

 

 

Linksammlung

Malwanne (deutsch) – https://www.youtube.com/watch?v=PaxKwlGe0WE

Ema Louise (deutsch) – https://www.youtube.com/watch?v=Zbr0jHb9-EQ

Dondigity (englisch) – https://www.youtube.com/watch?v=k8DIvTHf_Tk

Was mich am Feminismus der heutigen Zeit stört!

Hallo!
Mal wieder… (mit einer recht langen Pause, wir kennen das ja~) melde ich mich zurück. Ich hoffe Du bist gut gerutscht und konntest das Jahr gesund und munter starten.

Heute möchte ich über das Thema Feminismus schreiben. Genauer gesagt möchte ich darüber schreiben, was mich am Feminismus der heutigen Zeit stört. Das Wort Feminismus bezeichnet sowohl eine akademische als auch eine politische Bewegung, die für Gleichberechtigung, Menschenwürde, die Selbstbestimmung von Frauen sowie gegen Sexismus eintritt (laut Wikipedia). Dem Feminismus ist es unter anderem zu verdanken, dass in den letzten rund 200 Jahren in weiten Teilen Europas und den USA eine Verbesserung der gesellschaftlichen Gleichstellung von Frauen gegenüber Männern stattgefunden hat. Das fängt mit ganz kleinen Dingen an, wie zum Beispiel dass Frauen Hosen tragen durften bis zu wirklich grossen Veränderungen wie zum Beispiel dem Stimmrecht oder der Selbstbestimmung in der schulischen und beruflichen Laufbahn. Man kann also ganz simpel sagen: Als Frau leben wir mittlerweile wirklich sehr gut in der ersten Welt und werden als genau so wertvoll und menschlich betrachtet wie Männer.

Feminismus und deren Anhänger ist also eine ziemlich edle Sache und hat viel Gutes bewirkt bisher. Ich selbst bezeichne mich nicht als Feministin. Das liegt zum einen daran, weil ich für die Gleichberechtigung aller Menschen bin, egal ob Mann oder Frau und weil mich der Feminismus wie er im Moment in der ersten Welt von manchen Individuen praktiziert wird abschreckt. Feminismus wurde mir erst so richtig bekannt, als die ersten Nackt-Aktivistinnen der Gruppe Femen im Fernsehen zu sehen waren. Seither habe ich immer mal wieder ein wenig verfolgt, wie sich das Ganze entwickelt. Mit den Jahren und viel Zeit im Internet sind mir dann immer wieder vermehrt Negativbeispiele von Feminismus begegnet. Negativbeispiele, die sich nun immer mehr häufen, was nicht nur dem Feminismus sondern auch dem allgemeinen Frauenbild Schaden zufügt. In den nächsten Abschnitten erkläre ich Dir einmal, was ich damit meine. Vorab: Die Beispiele sind zum Teil etwas überspitzt, aber ich finde es macht nochmal deutlicher was ich meine!

Überempfindlichkeit

Beispiel:
Er: Hey, wie geht’s dir? Ich finde du siehst echt hübsch aus heute!
Sie: Hi, ja eigentlich ganz gut. Aber nenn mich nicht hübsch!
Er: Aber… du bist hübsch?
Sie: Mag sein, aber ich will sowas nicht hören. Du machst mich hier gerade zu einem Objekt, okay? Weisst du was? Ich glaube du hast 0 Respekt mir gegenüber! Vergiss das ganze einfach!

Ein weiteres gutes Beispiel dafür ist wohl Rudy Pantoja aus Seattle welcher eine Auseinandersetzung aufgrund eines Scherzes mit der Black Lives Matter Aktivistin Zarna Joshi hatte. Dieses Aufeinandertreffen ist so sehr ausgeartet, dass Rudy heute nur noch unter seinem Scherznamen Hugh Mungus bekannt ist und schon als Meme zu finden ist. Zarna hatte sein Interview mit einem Fernsehsender mit gefilmt und ihn daraufhin nach seinem Namen gefragt worauf Rudy des Scherzes halber (Halt so ein typischer Dad-Joke den viele Väter machen(Also ich kenne viele Väter/Männer mittleren Alters die gerne Sprüche klopfen)) mit Hugh Mungus antwortete was in der englischen Aussprache als humongous (kann soviel wie enorm, gigantisch oder riesig bedeuten) verstanden werden könnte, was wiederum als eine Anspielung auf seinen Penis gewertet werden könnte worauf Zarna Joshi total perplex dies als sexuelle Belästigung abstempelte und dezent ausrastete. Ich verlinke Dir hier noch rasch eine Seite mit allen Infos zu dem Fall, falls Du Dich dafür interessierst.

Was ich damit sagen möchte ist eigentlich, dass heutzutage von vielen (und vor allem empfindlichen)Frauen ALLES als sexuelle Belästigung gewertet werden kann, selbst ein ehrlich gemeintes Kompliment. Die Sexismus- und Feminismuskeule wird geschwungen und die bösen, bösen Männer sollen sich zum Teufel scheren. Zugegeben, ich selbst fühle mich auch etwas unwohl, wenn ich mit Komplimenten von einer fremden Person überhäuft werde, nehme sie aber dennoch dankend an anstatt eine Predigt darüber zu halten, dass man heutzutage als Mann nicht einmal mehr Komplimente machen darf einigen Frauen gegenüber. (Umgekehrt herrscht das Problem: Wenn eine Frau einem Mann ein Kompliment macht ist das entweder komisch oder wird als Freifahrtschein gewertet (Hab ich alles schon gesehen *lach*). Vorsicht ist gut, aber in einem gesunden Mass! Nicht alles kann als sexuelle Belästigung gewertet werden finde ich. Man kann auch überempfindlich sein. Ich habe vor Dir bald einmal eine Story zu erzählen, wie ich selbst einmal sexuell belästigt wurde. Dort werde ich dann nochmals näher darauf eingehen.

Unnötiger Feminismus oder auch: Ich halte es für Feminismus obwohl ich keiner Frau damit helfe die WIRKLICH Feminismus und Hilfe gebrauchen könnte – Hauptsache mir als EINZELNES INDIVIDUUM geht es gut!

Beispiel: Suzie Grime (Youtuberin, Modejournalistin, Stylistin und Fotografin)
Ich verliere hier keine weiteren Worte mehr über sie, das mache ich in einem separaten Blogpost, freu Dich drauf! Ich bin gespannt, was dann Deine Meinung zu ihr sein wird.

Was ich eigentlich mit dieser Kategorie meine sind Frauen, die glauben, dass wir hier in der ersten Welt wie im Mittelalter leben. Europa sei eine Rapeculture (Rapeculture bezeichnet soziale Milieus oder Gesellschaften, in denen Vergewaltigungen und andere Formen sexualisierter Gewalt verbreitet sind und weitgehend toleriert oder geduldet werden) und die Gender Pay Gap würde uns alle betreffen. SCHWACHSINN! Uns Frauen geht es hier gut und wir haben genug Rechte und Anlaufstellen, von denen wir Gebrauch machen können. Keiner WIRKLICH leidenden Frau ist damit geholfen, dass man als einzelne Frau keinen BH mehr trägt oder sich die Beinhaare nicht mehr rasiert und dann blau färbt. Du als einzelne hilfst einer wirklich leidenden Frau auch nicht, indem du dein Leben selbst bestimmst und dich zum Beispiel gegen eine Familienplanung entscheidest um Karriere zu machen. Das ist BULLSHIT! Damit hilfst du dir selbst, aber zum Beispiel nicht einer Frau in Saudi Arabien die froh sein kann, wenn sie nach einer Vergewaltigung nicht gleich zu Tode gesteinigt wird weil ihr Mann sie für eine Schlampe hält weil sie ihm ja fremdgegangen sei und das obwohl SIE das Opfer ist. DORT WIRD FEMINISMUS GEBRAUCHT!!! Da wo die Welt wirklich noch im Mittelalter stehen geblieben ist! Als Feministin sollte man sich für die wirklichen Probleme der Frauen einsetzen und nicht für die Luxusprobleme hier in unserer Gegend, bloss weil man sich als einzelne Person nicht auszuleben wagt (Dazu auch noch ein anderer Blogeintrag).

Männerhass #killallmen

Das schiesst den Vogel meiner Meinung nach ab. Wenn Feminismus als liebenswerter klingendes Wort genutzt wird um seinen Männerhass breit zu machen. Männerhass, der zum Teil schon fast krankhaft nach aussen wirkt. Ein gutes Beispiel dafür habe ich erst letztens in einem Interview einer amerikanischen Nachrichtensendung gesehen, in welcher eine Frau dazu aufgerufen hatte alle männlichen Babys abtreiben zu lassen damit die keine weiteren weissen, heterosexuellen Männer mehr auf die Welt gesetzt würden. Die *seufz* wie wir ja alle wissen laut manchen extremen Feministinnen der Untergang des weiblichen Geschlechts sind. Hier  noch ein Youtubevideo, in welchem eine Frau genau dasselbe sagt. Bei so viel Cringe und Dummheit (Ich kann es einfach nicht anders nennen, tut mir Leid) stehen mir die Haare zu Berge. Es sind noch viele weitere Aussagen, die Feminismus einfach nur in den Dreck ziehen. Es wirkt so als wüssten diese Frauen gar nicht, was Feminismus bedeutet und wofür diese Bewegung seit jeher steht. Kennt ihr das noch? Zu Schulzeiten haben wir ein Spiel gespielt. Man musste in einen Kreis sitzen mit den Klassenkameraden und die Lehrerin flüsterte dem Kind neben sich etwas ins Ohr. Das Kind muss seinem Sitznachbarn dasselbe flüstern und so geht es weiter bis die Nachricht wieder bei der Lehrerin ankommt. Schlussendlich haben sich dann viele gewundert warum die Nachricht nicht mehr komplett wieder am Anfang angekommen ist und genau so kommt es mir mit Feminismus vor. Man erzählt einander davon, bis sich schlussendlich die richtige Erzählung in Luft auflöst und man etwas total anderes glaubt. Auch habe ich das Gefühl, dass jene extremen Feministinnen gefrustet sind und nur für sich kämpfen weil es ihnen nicht gut geht und sie sich in ihrer Spirale aus eventuell nicht verarbeiteten Erlebnissen und Wut verlieren. In der ersten Welt ist Feminismus doch sowieso nur ein Wort, um sich selber besser dastehen zu lassen weil man es ja soooo schwer hat und von allen Seiten unterdrückt wird. Falls dies wirklich der Fall ist: Tut etwas. Wendet euch an Hilfehotlines und Vertrauenspersonen. Gerade hier in Europa haben wir so viele Möglichkeiten uns helfen zu lassen, die anderen Frauen in anderen Kulturen nicht haben. Wenn wir Feminismus einsetzen, dann bitte für diese Frauen!
Ich finde es unheimlich wichtig, dass Feminismus wieder in sein richtiges Licht gerückt wird und dort eingesetzt wird, wo er wirklich gebraucht noch dringend gebraucht wird. Wir können uns glücklich schätzen hier in Europa geboren worden zu sein, wo die Möglichkeiten zur eigenen Entfaltung gross sind und man Anschluss zu allen möglichen Leuten findet. Ich habe das Gefühl, man ist als Frau für viele Dinge gar nicht mehr dankbar, weil man sie als Selbstverständlichkeit ansieht. Das bezieht sich nicht nur auf Feminismus und Frauen, das betrifft in vielerlei Hinsicht auch Männer. Mich würde jetzt Deine Meinung zum Thema Feminismus interessieren. Brauchen wir Feminismus in Ländern wie Frankreich, Deutschland, Österreich oder hier bei mir in der Schweiz noch? Wenn ja wofür? Wenn nein, vielleicht hast Du ja eine Idee wo und wie Feminismus besser eingesetzt werden kann. Ich freue mich auf Kommentare und Meinungen und wünsche dir noch einen schönen Tag. Wenn du willst, lesen wir uns im nächsten Beitrag wieder. Machs gut!

Deine Gwen

Chaterlebnisse und Internetgeschichten der Gwendolyn Lovgren #1

Hallo

Dieser Blogpost entsteht sehr spontan, weil mir gerade etwas Witziges passiert ist. Im Zusammenhang damit möchte ich diese kleine Blogpostreihe mit dem Namen Chaterlebnisse und Internetgeschichten der Gwendolyn Lovgren starten in der Kategorie Allgemein. Ja, man könnte es eine Gossipreihe nennen. Ich chatte nun schon seit gut fünf, sechs oder sieben Jahren im Internet auf diversen Foren und Communitys und dabei sind mir schon einige interessante Sachen passiert und auch aufgefallen.

Ganz spontan chattete ich heute auf der Community… Hm wie nenne ich sie denn… Nennen wir sie einfach Skip da ich im Moment ehrlich gesagt noch keine Namen der Communitys nenne möchte… Jedenfalls bin ich schon seit gut fünf Jahren auf Skip angemeldet und habe in dieser Zeit auch einige interessante Leute kennen gelernt. Wie in jeder Community gibt es auch auf Skip immer wieder Tiefflieger, die kackendreist mit einem umgehen. Zumeist sind es was mich betrifft Männer und immer wieder werde ich mit der sogenannten Männerlogik, wie wir sie dort liebevoll nennen, konfrontiert. Ich habe seit kurzem mein Profil auf mal wieder auf privat geschaltet, damit sich mehr Leute trauen mich anzuschreiben. Es ist natürlich nur logisch, dass viele Leute von dem Beziehungsstatus „glücklich vergeben“ abgeschreckt werden, selbst wenn sie nicht suchen, daher schalte ich mein Profil ab und zu auf öffentlich oder auf privat um den Leuten Abwechslung zu bieten. Kurz nach 13 Uhr erreichte mich eine Skipmail von dem User Nordseefranzeat (Name ein wenig abgeändert):

Nordseefranzeat: Hoi sali und Grüezi. Viele liebe Grüße schicke ich dir unbekannter weise von mir. Patrick Fröhlich, Single und Schweizfan

Ich weiss nicht, ob es Dir (falls Du chattest) manchmal auch so geht, aber wenn ich so Nachrichten lese, kommt mir immer viel dazu in den Sinn. Hoi, Sali und Grüezi – Darauf reagiere ich manchmal etwas allergisch, aber das ist ein anderes Thema und mit dem Stichwort Schweizfan habe ich mir auch keine weiteren Gedanken dazu gemacht. Single interpretiere ich immer auf zwei Arten. Wenn dies sofort in der ersten Nachricht erwähnt wird heisst das entweder: „Hey ich bin Single und auf der Suche.“ oder „Ich schreibe dir das mal, damit du weisst, dass ich zu ggf. zu haben wäre.“ Ich beschloss abzuwarten was er genau wollte.
Ich antwortete: Auch hallo und liebe Grüsse zurück Patrick.

Nordseefranzeat: Darf ich dich viel näher kennen lernen und wo bist du geboren und aufgewachsen und bist du Single und bis maximal wie alt darf ein Mann sein der dein fester Freund ist und wo bist du überall gepierct und tätowiert?? Sprichst du Schwiizerdütsch?

Aha, daher weht also der Wind. Er sucht also. Am besten kläre ich sofort auf, dass ich nicht als Suchobjekt zur Verfügung stehe nach dem Motto Titten auf den Tisch:
Ich antworte: Gepierct bin ich einfach an den Lippen und an den Ohren. Und Tattoos habe ich auf dem Dekolleté und auf dem linken Schulterblatt bisher. Hast du auch Tattoos und Piercings? Natürlich spreche ich Schweizerdeutsch, aber da ich hier mit den meisten einfach deutsch schreibe, lasse ich den Dialekt einfach bleiben, den verstehen sowieso nicht alle.Ich bin nicht Single übrigens, von daher weiss ich nicht ob du mich kennen lernen willst in dem Fall.

Insgeheim habe ich immer die Hoffnung, dass man einfach schreibt: „Tut mir Leid, aber da bin ich hier wohl falsch, machs gut!“ Selbst keine Antwort wäre mir lieb, auch wenn ich das ein wenig Unhöflich finde. Ich beschloss sein Profil zu besuchen und mir ein paar Infos zu holen. Patrick ist 42 Jahre alt (daher fragt er wohl ob ich eine Altersgrenze habe) und schreibt von sich aus, dass er treu, zärtlich, romantisch, kinderlieb, tierlieb, naturliebend, einfühlsam, gefühlvoll, harmonisch, ausgeglichen, positiv denkend, keinen Alkohol trinkend und Nichtraucher ist, ach ja… einen athletischen Körperbau hat er natürlich auch! Welche Frau wünscht sich denn bitte nicht dieses Wunderpaket von einem Mann?! Es muss doch einen Haken geben?

Ab diesem Punkt fängt die Männerlogik an:

Nordseefranzeat: Nein (Ich nehme an das bezieht sich auf die Piercings und Tattoos) – Kennst du denn eine Schwiizerdütsch sprechende schreibende Schweizer Single Lady die sich feste Partnerschaft wünscht mit treue Ehrlichkeit Einfühlsamkeit Geborgenheit zuvorkommend gefühlvoll usw und mit sehr viel Leidenschaft?? (Ich habe die Schreibfehler extra nicht korrigiert, auch in seinen vorherigen Nachrichten nicht, die hat er 1 zu 1 so geschrieben)

Da haben wir ihn ja, unseren Haken! Von wegen einfühlsam! Ein kackendreistes Exemplar von einem „perfekten“ Mann. Sieht, dass er bei mir nicht landen kann und meint ich sei so dumm und würde Partnerbörse für ihn spielen. Dieses Phänomen passiert mir eigentlich nur mit Männern und ich bezeichne es als Männerlogik (ja ich weiss das ist sexistisch) weil Man(n) denkt man könne sich bei einer fremden Person alles erlauben weil man ja das „perfekte“ Männerpaket ist, was keinem vorenthalten werden sollte, egal wie unhöflich und dreist man gerade ist.

Ich frage mich, ob solche Leute überhaupt wissen, wie dreist sie in dem Moment sind. Wie würdest Du denn diese Situation beurteilen. Ist Dir sowas eventuell auch schon passiert?
Ich musste auf alle Fälle laut darüber lachen, habe ihm geschrieben ich sei keine Partnervermittlung und er solle diese „Kennst du denn eine…“-Masche einfach sein lassen, das käme überhaupt nicht einfühlsam und gefühlvoll rüber, wie er ja behauptet zu sein. Kurze Verabschiedung und das wars.

So viel zu meinem kleinen Chat mit dem dreisten „perfekten“ Mann. Ich muss immer noch darüber schmunzeln und bin auf Deine Meinung gespannt. Hab noch einen schönen Tag und wenn Du willst, dann lesen wir uns schon bald wieder.

 

 

Deine Gwen

Animereview zu B Gata H Kei

Hallo!

Heute habe ich eine neue Animereview für Dich 🙂
Dieses Mal zu B Gata H Kei, viel Spass!

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Kurze Info als Überblick:
B Gata H Kei oder auch BH ist ein Anime aus 12 Episoden, welcher im Jahre 2010 das erste Mal ausgestrahlt wurde. Selbstverständlich gibt es auch eine Mangareihe dazu. Diese umfasst 9 Bände und stammt aus der Feder von Yõko Sanri. Dieser Anime bietet einen Genremix aus Comedy, Ecchi, Romance und School.

 

 

Handlung:
Yamada ist ein äusserst hübsches und überaus beliebtes junges Mädchen. Sie hat sich grosses vorgenommen, bei ihrem Einzug auf die Highschool. Sie möchte mit 100 Typen schlafen. Sie selbst ist noch Jungfrau und hat ihrer Meinung nach mit dem eher unscheinbaren Takashi Kosuda ihr perfektes „Opfer“ gefunden, um ihre Jungfräulichkeit zu verlieren. Yamadas Problem: In ihren meist nicht jugendfreien Gedanken wirkt es sehr einfach, sich 100 Typen zu angeln, aber Tatsache ist, dass sie sich nicht zu selten sehr dumm anstellt. Wird Yamada ihren Auserwählten trotzdem „überzeugen“ können?

 

Meine Meinung zu dem Anime:
Der Animation und Grafik beispielsweise habe ich nichts hinzuzufügen, da ich generell nicht sehr hohe Ansprüche daran habe. Auch die Musik ist absolut passend zu dieser Art Anime. Mein grösstes Manko liegt eigentlich bei der Handlung und noch eher bei den Charakteren. Ich finde an sich die Idee nicht schlecht, auch wenn sie grundsätzlich eher flach ist, allerdings kann ich mit Yamada als Hauptcharakter überhaupt nichts anfangen. Sie ist ist so ein typisches Schau-Mal-Wie-Geil-Ich-Bin-Alle-Lieben-Mich- Mädchen, kriegt aber dennoch nix auf die Reihe weil sie einfach so verbissen in ihre Gedanken ist… denn sobald sich eine Situation anbahnt, in der es endlich soweit sein könnte, macht sie einen Rückzieher weil das alles ja soooo peinlich ist und ausserdem muss Kosuda auf sie zukommen weil er ist ja der Junge, obwohl sie eigentlich ganz genau weiss, dass auch er keine Ahnung von Beziehungen und Sex hat. Mit der Zeit ging sie mir einfach nur noch auf den Sack. Wir haben auch das typische Beste-Freundin-Mit-Grossen-Brüsten- Klischee dabei, eine würdige Konkurentin im Kampf um den Beliebtheitsgrad und Klischeenebencharaktere wie z.B eine noch sehr kindlich wirkende Klassenkameradin. Ich hätte es ja von Anfang an ahnen können, dass ich mit den Charakteren so meine Schwierigkeiten haben werde, aber ich hab diese Befürchtungen beiseite geschoben, in der Hoffnung, dass sie sich nicht bewahrheiten… Pech gehabt.

Animation: 4/5
Handlung: 3/5
Charaktere: 2/5
Atmosphäre: 3/5

Insgesamt: 12/20
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Hier findest Du noch einen Link zum Intro des Animes, falls Du reinhören willst!

Fazit:
B Gata H Kei ist für mich einer dieser Klischeeanimes, mit mittelmässiger Handlung und den typischen Charakteren, die man in dieser Art Anime halt findet. Wer einen einfach gestrickten Anime, mit einer guten Portion Comedy, Ecchi und Romance sehen will und auch nicht allzu viel auf Charaktertiefe gibt, für den ist B Gata H Kei sicher ein gelungener Anime für Zwischendurch!
Das wars auch schon wieder! Hast Du B Gata H Kei schon gesehen? Wenn ja, wie fandest Du ihn denn? Lass mir gerne einen Kommentar mit Deiner Meinung da. Dann wünsche ich Dir noch einen schönen Tag und wenn Du willst, lesen wir uns schon bald wieder!

 
Deine Gwen

 

Pekannussplätzchen mit Zimtzuckermantel

 

Hallo!

Heute habe ich ein neues Rezept für Dich am Start! Dieses Mal kochen wir aber nicht, sondern backen was Leckeres. Herbst und Winter sind die perfekten Jahreszeiten für Plätzchen finde ich und darum zeige ich Dir heute ein Rezept, wie Du ganz einfach Pekannussplätzchen mit Zimtzuckermantel machen kannst!

Die Zutaten, die ich Dir weiter unten aufgelistet habe reichen für ca 40 – 50 Plätzchen. Für die Kalorienzähler unter euch habe ich leider dieses Mal keine Angabe, wie viele kcal so ein Plätzchen hat, tut mir Leid. Die Zubereitungszeit für den Teig an sich und das Formen der Plätzchen beträgt 15 – 20 Minuten. Der Teig kommt für etwa 30 – 60 Minuten in den Kühlschrank um zu ruhen und die Backzeit beträgt 10 – 12 Minuten. Nimm Dir also schön viel Zeit um sie zu backen, am besten an einem freien Tag oder Abend 🙂
Die Zutaten:

  • 225g weiche Butter
  • 140g Zucker
  • 2 mittelgrosse bis grosse Eier (Leicht verquirrlt)
  • 5 Tropfen Vanillearoma (Alternativ geht aber auch Vanillepaste, davon ca einen TL voll)
  • 400g Mehl
  • 1 TL Natron
  • ½ TL geriebene Muskatnuss
  • 1 Prise Salz
  • 55g Pekannüsse, fein gehackt (Es macht nix wenn es ein zwei gröbere Stückchen drin hat, manchen ist das in Plätzchen sogar lieber, dann hat man was zu beissen *lach*)
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL Zimt

 

Schritt 1:
Die Weiche Butter und die 140g Zucker in einer grossen Schüssel mit einem Holzlöffel gut verrühren (für dieses Rezept brauchst Du keinen Handmixer!), dann die verquirrlten Eier und das Vanillearoma (Oder die Vanillepaste) beigeben und gut untermischen. Mehl, Natron, Muskatnuss und Salz darübersieben. Die Pekannüsse zugeben und alles gut vermengen.

Der Teig ist am Anfang etwas widerspenstig, aber Du kannst ihn auch mit den Händen vermengen, wenn Du Mühe mit dem Holzlöffel hast.

 

Schritt 2
Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie wickeln. 30 – 60 Minuten in den Kühlschrank legen.

 

Schritt 3
Den Backofen auf 190 °C vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

 

Schritt 4
Für den Zimtüberzug die 2 EL Zucker mit dem Zimt auf einem Teller vermischen. Aus dem Teig stichst Du mit einem Esslöffel ein kleines Stück aus und formst es zu einer Kugel. Ich habe mich bei der Grösse an einer Raffaellokugel orientiert, natürlich kannst Du die Kugeln auch etwas kleiner machen, dann sind sie später fast mundgerecht!
Jede Kugel wird nun einzeln in der Zimtzuckermischung gewälzt bis die komplett bedeckt ist. Verteile die Kugeln dann mit ausreichend Abstand (so 2 cm) auf die Bleche. Wichtig, die Plätzchen gehen ein bisschen auf, wie ein kleines Brötchen und wenn Du die Kugeln grösser machst brauchst Du evtl. 3 Bleche!

 

Schritt 5
Die Plätzchen 10 – 12 Minuten backen, in der Zeit werden sie ein wenig dunkler. Einige Minuten auf den Blechen abkühlen lassen und dann zum auskühlen auf ein Kuchengitter oder ein Backofengitter legen.

Um die Plätzchen richtig aufzubewahren lässt Du sie vollständig erkalten. Denn sonst kleben sie später eventuell zusammen. Am besten bewahrst Du die Kekse in einer typischen Alu-Keksdose oder einem sonstigen Luftdichten Behälter (z.b eine gut verschliessbare Tupperdose) auf. Wenn Du ein Zuckerstück mit in die Keksdose gibst bleiben die Kekse länger knusprig. Die Kekse isst Du am besten innerhalb einer Woche. Sie passen sehr gut zu Kaffee und Tee!

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So, das war mein Rezept zu den Pekannussplätzchen. Ich habe sie in dieser Woche gebacken und Freunden und Familie zum Probieren gegeben. Allen hat es geschmeckt und ich hoffe Dir schmecken sie auch, sofern Du das Rezept gerne selber auch mal ausprobieren willst! Vielen Dank, dass Du heute wieder mit dabei warst, ich wünsche Dir noch einen schönen Tag und wenn Du willst, dann lesen wir uns in einem anderen Beitrag wieder, bis dann!

 

Deine Gwen

Animereview zu Aoi Hana

Hallo!

Schön, dass Du wieder dabei bist. Ich habe wieder länger nichts von mir hören lassen, tut mir Leid. So als kleine Entschuldigung habe ich aber in der Zeit ein paar Blogeinträge vorbereitet, die ich in Kürze hochladen werde. Heute möchte ich aber eine Review zu dem Anime Aoi Hana abgeben. Reviews zu verschiedensten Sachen wie Mode, Beauty, Bücher, Mangas etc wird es in Zukunft aber öfter geben, das soll ein fester Bestandteil meines Blogs sein, da ich Reviews unglaublich hilfreich finde. Dann starten wir mal!

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Kurze Info als Überblick:
Aoi Hana oder auch Sweet Blue Flowers ist ein Anime aus 11 Episoden, der auf der gleichnamigen Mangaserie aus der Feder von Takako Shimura basiert. Der Manga ist mit insgesamt acht Bänden abgeschlossen. Man kann der Geschichte die Genres: Slice of Life, School, Drama, Romance und Yuri (Girlslove) zuordnen.

Handlung:
Fumi Manjõme kehrt in die Stadt zurück in der sie aufgewachsen ist. Ohne es zunächst zu realisieren trifft sie dort schon bald auf ihre Kindheitsfreundin Akira Okudaira, ein energetisches und fröhliches Mädchen, das als sie klein waren immer die Beschützerin von Fumi war und ihr so manchen unangenehmen Vorfall ersparte. Als sie sich schließlich doch erkennen, erneuern sie ihre Freundschaft und unterstützen sich bei den diversen Herausforderungen und Beschwernissen des High School Lebens, die auch so manche romantische Verwicklung beinhalten.

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Das Cover des ersten Mangabandes.

Meine Meinung zu dem Anime:
Als erstes möchte ich den Animationsstil des Animes ansprechen. Anders als viele moderne Animes die zurzeit laufen sieht der Stil dieses Animes sehr Handgezeichnet (ich bezeichne es auch gerne als „Wie aus einem Bilderbuch“) aus, was ich persönlich sehr schön finde. Ich habe Dir weiter unten ein paar Screenshots vom Anime eingefügt, bei welchen man die Hintergründe und auch allgemein den Stil des Animes gut erkennen kann. Was über diesen Anime sehr wichtig zu wissen ist, ist dass der Spannungsbogen sehr niedrig gehalten wird. Wer einen actionreichen Anime sucht, wird mit Aoi Hana nicht fündig werden. Die Geschichte ist im Gegensatz zu vielen anderen Girlslove-Animes sehr realistisch und nicht kitschig gestaltet. Es ist gut nachvollziehbar, warum die Charaktere so handeln, wie sie handeln. Die ruhige Atmosphäre ist also genau richtig für das Prinzip dieses Animes. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass die Atmosphäre manchen Zuschauern auch zu ruhig ist. Die Charaktere finde ich im Grossen und Ganzen gut ausgearbeitet. Die vier Hauptcharaktere Fumi, Akira, Yasuko und Kyõko haben alle ihre kleine Geschichte bekommen, die sich jeweils auf irgendeine Art mit der Geschichte einer anderen kreuzt und das nicht nur freundschaftlich.

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Hier ein Einblick in die Hintergründe und „Animation“ des Animes~

Animation: 4/5
Handlung: 4/5
Charaktere: 4/5
Atmosphäre: 3/5

Insgesamt: 15/20

Hier findest Du noch einen Link zum Intro des Animes, falls Du reinhören willst 🙂

Fazit:
Aoi Hana ist ein realistischer, nachvollziehbarer und ruhiger Girlslove-Anime, den man sich (sofern man gerne Girlslove schaut) gut zwischendurch einmal gönnen kann. Ich fand ihn solide und würde ihn weiterempfehlen!

Das soll es gewesen sein für heute. Vielen Dank, dass Du meinen Blogeintrag gelesen hast. Vielleicht hast Du dir den Manga/Anime schon einmal angeschaut? Wenn ja, wie fandest Du ihn denn? Lass mir gerne einen Kommentar mit Deiner Meinung da.
Ich bedanke mich nochmals herzlich fürs Lesen, wünsche Dir noch einen schönen Tag und wenn Du willst, lesen wir uns schon bald wieder! 🙂

 

Deine Gwen